Römisches Recht – ein kurzes Wörterbuch für Sklaven

Da gab es vor einiger Zeit eine Meldung, in der es um das „Römische Statut“ ging, das dem sog. Internationalen Gerichtshof zugrunde liegt, der von den VSA, Israel, immer mehr afrikanischen Staaten und nun auch Rußland nicht anerkannt wird.
Falls dies so manchen als „nicht so wichtig“ erscheint, wollen wir heute ein paar Begriffserklärungen anschauen zum Römischen Recht – wieder als Übernahme eines russischen Artikels, damit wir – wie schon öfter – mit den neuen Erkenntnissen auch einen Einblick in die (für manchen vielleicht nicht gerade angenehme) Wirklichkeit des großen kalten Landes erhalten – und über unseren Tellerrand hinausschauen – wie gewohnt © für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans.
Anschließend werden wir mit der Fiktion einen weiteren Begriff aus dem Römischen Recht, der Grundlage der Sklavenhaltergesellschaft, betrachten, und uns dann der Entstehung des „Römischen Rechts“ zuwenden.
Luckyhans, 26. Dezember 2016
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Römisches Recht – ein kurzes Wörterbuch für Sklaven

Veröffentlicht am 10. Mai 2016 – 18:03 bei Dimitrij Mylnikow


„Arbeite, Sklave – es gibt doch soviel zu kaufen“

Viele haben schon davon gehört, daß die Gesetzgebung der Mehrzahl der Staaten, einschließlich Rußlands, sich auf das sogenannte „Römische Recht“ gründet.
Aber was verbirgt sich tatsächlich hinter diesem Begriff?
Worin besteht der Unterschied zwischen einem Menschen und einem Bürger, wie er in der Verfassung der Russischen Föderation (RF) aufgeschrieben ist?
(gleich mal vorab: das russische Wort für „Bürger“ ist гражданин, gesprochen ‚grazhdanín‘, und kommt vom russischen Wort горожанин = Städter, Stadtbewohner – der Bezug zum „bürgen“ für die Staatsschulden ist da nicht so leicht zu erkennen wie im Deutschen; aber auch die Ableitung von „Städter“ lädt zu interessanten Überlegungen ein – d.Ü.)

Der Autor dieses Artikels ist der Blogger rodom_iz_tiflis.
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Das Thema des Römischen Rechts wurde von der Leserin assucareira angeregt und erwies sich als derart tiefgründig, daß ich nicht sicher bin, ob es mir gelingt, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten dies auch nur oberflächlich aufzureißen.
Ich verfüge nicht über die geringste juristische Bildung oder Erfahrung, daher sammle ich nur allgemein bekannte, aber selten erwähnte Fakten und stelle sie gegenüber – die Schlußfolgerungen ziehe bitte jeder selbst. Als Mensch habe ich von Geburt an das Recht, meine eigene Meinung auszudrücken.

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